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    Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese

    Materials for Future: Funktionswerkstoffe

    Funktionswerkstoffe sind ein wichtiger Bereich der Materialwissenschaft.

    Zur Vermeidung von CO2-Emissionen sind neue Materialien essentiell für die Energiewende.

    Dies betrifft nicht nur Konstruktionswerkstoffe für den Leichtbau (z.B. Aluminium) um Energie im Transportsektor zu sparen sondern auch Funktionswerkstoffe, mit denen u.a. Energie effizienter erzeugt und gespeichert werden kann.

    Daran forschen nicht nur verschiedene Arbeitsgruppen an der Julius-Maximilians Universität Würzburg in der Chemie und der Physik sondern auch verschiedene Forschungsinstitute wie das Fraunhofer ISC und das ZAE (Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.).

    Alle genannten Arbeitsgruppen und Institute sind am Studiengang Funktionswerkstoffe in der Lehre beteiligt.

    Beispiele für die Entwicklung von Funktionsmaterialien in Würzburg

    Schreiben Sie sich für den interdisziplinären Studiengang Funktionswerkstoffe ein.

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    Forschen Sie für die Zukunft

    Der Studiengang Funktionswerkstoffe ist ein konsekutiver Bachelor- / Master-Studiengang

    Haben Sie sich schon mal gefragt, wie das Display in Ihrem Handy funktioniert? Das Display besteht aus vielen kleinen Pixeln. Jeder Pixel funktioniert wie ein Lichtventil – die Moleküle in dem Pixel lassen das Licht durch oder blockieren es. Durch ein äußeres elektrisches Feld kann die Ausrichtung der Moleküle so eingestellt werden, dass sowohl die Farbe (Wellenlänge) als auch der Verlauf (Schwingungsrichtung) des einfallenden Lichtes beeinflusst wird. Kurz gesagt, man verändert die optischen Eigenschaften. In Kombination mit Polarisatoren, die sich auf beiden Seiten der Pixel befinden, kann so der Durchgang von Licht durch die Zelle durch das äußere Feld kontrolliert werden. Das Display besteht daher aus einer Hintergrundbeleuchtung, Polarisatoren, Pixeln, transparenten Elektroden und Farbfilter.

    Im Studiengang Funktionswerkstoffe – ehemals Technologie der Funktionswerkstoffe – lernen Sie, welche Struktur und Eigenschaften Moleküle haben müssen, damit man sie in Displays einsetzen kann. Sie werden aber auch das physikalische Prinzip der LCDs genauer kennen lernen und erfahren wie das komplette Display aufgebaut und angewendet wird. Alle Aspekte von der chemischen Synthese bis zur Physik und der Technologie der Herstellung werden in dem Studiengang beleuchtet.

    Funktionswerkstoffe finden sich in allen Gegenständen des täglichen Lebens, wie in MP3-PlayernSpielkonsolenKontaktlinsen und Implantaten. Sie wandeln Licht in Strom (Solarzellen) oder umgekehrt Strom in Licht (LED), kippen die Bildschirmansicht im Smart-Phone, lösen Airbags aus (g-Sensor) oder zeigen einen Wirkstoff im Blut an (medizinischer Schnelltest). Sie lernen also interdisziplinäres Arbeiten nicht nur in den Fächern Chemie, Physik und Ingenieurwissenschaften, sondern auch in den Fächern Medizin und Mathematik. Dazu beteiligen sich neben der Universität Würzburg die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, das Zentrum für Angewandte Energieforschung und das Kunststoff-Zentrum SKZ an der Ausbildung