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    Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese

    Studiengang Funktionswerkstoffe

    Studienverlaufsplan-Funktionswerkstoffe
    Flyer mit Studienverlaufsplan

    Haben Sie sich schon mal gefragt, wie das Display in Ihrem Handy funktioniert? Das Display besteht aus vielen kleinen Pixeln. Jeder Pixel funktioniert wie ein Lichtventil – die Moleküle in dem Pixel lassen das Licht durch oder blockieren es. Durch ein äußeres elektrisches Feld kann die Ausrichtung der Moleküle so eingestellt werden, dass sowohl die Farbe (Wellenlänge) als auch der Verlauf (Schwingungsrichtung) des einfallenden Lichtes beeinflusst wird. Kurz gesagt, man verändert die optischen Eigenschaften. In Kombination mit Polarisatoren, die sich auf beiden Seiten der Pixel befinden, kann so der Durchgang von Licht durch die Zelle durch das äußere Feld kontrolliert werden. Das Display besteht daher aus einer Hintergrundbeleuchtung, Polarisatoren, Pixeln, transparenten Elektroden und Farbfilter.

    Im Studiengang Technologie der Funktionswerkstoffe lernen Sie, welche Struktur und Eigenschaften Moleküle haben müssen, damit man sie in Displays einsetzen kann. Sie werden aber auch das physikalische Prinzip der LCDs genauer kennen lernen und erfahren wie das komplette Display aufgebaut und angewendet wird. Alle Aspekte von der chemischen Synthese bis zur Physik und der Technologie der Herstellung werden in dem Studiengang beleuchtet.

    Funktionswerkstoffe finden sich in allen Gegenständen des täglichen Lebens, wie in MP3-PlayernSpielkonsolenKontaktlinsen und Implantaten. Sie wandeln Licht in Strom (Solarzellen) oder umgekehrt Strom in Licht (LED), kippen die Bildschirmansicht im Smart-Phone, lösen Airbags aus (g-Sensor) oder zeigen einen Wirkstoff im Blut an (medizinischer Schnelltest). Sie lernen also interdisziplinäres Arbeiten nicht nur in den Fächern Chemie, Physik und Ingenieurwissenschaften, sondern auch in den Fächern Medizin und Mathematik. Dazu beteiligen sich neben der Universität Würzburg die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, das Zentrum für Angewandte Energieforschung und das Kunststoff-Zentrum SKZ an der Ausbildung

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